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#158: Historisch gewebt mit Peggy Wunderlich (Cammann Gobelin Manufaktur)

Shownotes

Wir hatten das Vergnügen, uns von Peggy Wunderlich von der Gobelin Manufaktur Camman auf eine Reise durch ihre Weberei nehmen zu lassen. Dabei erklärt sie uns historische Polster- und Web-Techniken, Farbfindungs- und Produktionsprozesse und die überraschenden Anwendungen ihrer Stoffe - vom Denkmalschutz bis hin zu modernen Wohnideen.

Peggys Links Website der Camman Gobelin Manufaktur https://www.cammann-manufaktur.de/en/

Weitere hilfreiche Links

Podcast-Producer: Maxim Sergej Wagner

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Transkript anzeigen

00:00:07: Beim Nähen laufen alle Felden zusammen und genauso ist es mit diesem Podcast.

00:00:12: Herzlich willkommen zu näher dran, dem so simple Näh-Podcast!

00:00:17: Bei uns erfährst du alles über die besten Maschinen Materialien Selbstgenähte Mode Techniken Methoden Und Über Menschen Die ihre Zeit dem Thema Nähen In all seinen Facetten widmen.

00:00:30: Ich bin Sabine und auf meinem Blog So Simpel dreht sich natürlich Alles ums Nähen.

00:00:35: Schnittmuster, Anleitung, Nähvideos, Tipps und Inspirationen gehören für mich genauso dazu wie die Nähbücher, die ich schreibe.

00:00:43: Denn... denn Nähen verbindet nicht nur!

00:00:46: Es löst auch Probleme.

00:00:47: Ganz egal ob es ums Aufhübschen oder Reparieren geht, den Wunsch nach selbstgenähter Kleidung, die Wahl des richtigen Nähfüßchens, die Geschichte hinter einer speziellen Nähtechnik oder darum der Fast Fashion-Industrie beibei zu sagen Mit meinen Gästen spreche ich hier über Herausforderungen und wie man sie meistert.

00:01:08: Wir versorgen dich mit Infos und Text, die dein persönliches Näheleben reicher machen und dich auf neue Ideen bringen!

00:01:16: Also leg die Füße hoch, mach's dir gemütlich... ...und lass' dich von uns in die wunderbare Welt des Nähens entführen.

00:01:24: Wir wünschen dir viel Spaß!

00:01:33: Hallo und herzlich willkommen zu näher daran, den so simple Näh-Podcast Heute zum Thema Stoffe made in Sachsen.

00:01:43: Mit der Gubleau Manufaktur oder Seidenmanufaktu?

00:01:46: Es ist beides, come on!

00:01:49: Mein Gast heute ist Peggy Wunderlich.

00:01:52: Sehr schön dass du da bist.

00:01:53: hallo liebe Peggy.

00:01:55: Hallo Sabine

00:01:58: Wir haben uns ja schon persönlich gesehen bei euch in eurer wunderschönen Manufaktur und heute willst du uns ein bisschen mit an deinen Arbeitsplatz nehmen, willst uns ein bißchen erzählen über eure Manufaktur.

00:02:12: Wie ihr arbeitet?

00:02:13: Was ihr arbeitet?

00:02:14: Womit ihr arbeitet für wen ihr arbeitet das ist ja auch was ganz Spezielles.

00:02:21: also du bist ein bischen die Urmel Du spielst im Schloss manchmal ne.

00:02:27: Und was euren Berufsstand so ausmacht, was so besonders ist daran?

00:02:36: Was schwierig ist daran, ob es gefährlich oder so beschaulich ist wie ich mir das vorstelle und romantisch.

00:02:44: Oder ob du uns heute die eine oder andere romantische Vorstellung auch mal nehmen wirst!

00:02:51: Ich bin sehr gespannt, was du erzählst.

00:03:01: Stellt dich doch erst mal ein bisschen vor und erzählen, wo du arbeitest.

00:03:07: Ja also ich verarbeite sozusagen.

00:03:11: wir sind eine Weherei wo man weiß wie es so aussieht ausgeschmückt hat, die Sabine.

00:03:18: Wir arbeiten tatsächlich in einer Weberreihe so wie man das auch kennt mit großen Maschinen.

00:03:24: also wirklich dass bloß bei uns ist eben das spezielle, dass wir gerne für Schlösserweben, für Künstlerweben machen sozusagen dieses Spezielle.

00:03:39: Wir sind eine absolute Nische.

00:03:42: Wir sehen nicht die Ohme, wir sehen wirklich die Nische in unserem Bereich.

00:03:46: Wir haben, wir haben im Jahr ist.

00:03:50: Das wäre doch was, was wir machen könnten?

00:03:53: Wie das bedeutet mein Mann und ich sozusagen?

00:03:55: Wir haben uns zusammen in dem Jahr war.

00:03:59: Und haben gesagt, wir passen ziemlich gut arbeitstechnisch zusammen.

00:04:02: Das bekommen wir hin!

00:04:04: Wir sind alle beide sehr affin im Bereich Textilien und auch Historie und wie man eben so ist wenn man im Urlaub ist.

00:04:12: Man geht in ein Schloss und sagt auch schön kann ich mir vorstellen, hier zu wohnen und dann würde ich da noch ein bisschen rechts das machen.

00:04:19: Und links würde ich gerne noch Darmburg-Dekoration

00:04:22: reinmachen.".

00:04:22: Aber ja... Das ist immer die Frage des Preises kommt immer aber es ist gar nicht so schlimm wie man sich das immer vorstellt.

00:04:30: Natürlich sind die Arbeitsschritte, die wir haben alle müssen miteinander verbunden werden und es dauert natürlich seine Zeit.

00:04:39: also wir haben sehr oft dass wir in der Seitenmanufaktur, das ist der eine Teil bei uns.

00:04:46: Den haben wir im Jahr zwanzig-zwanzig dazu bekommen weil wir gesagt haben Seite ist ein total tolles Produkt Das ist so biderstandsfest, es hat einen Seitenklans mit dem lässt sich so viel ganz dünn und so ganz zart wenn man mal kurz zeigen darf so ne so ne ganz.

00:05:03: man sieht's eben wahrscheinlich fast gar nicht Das ist der Fadenseide.

00:05:10: Mit diesen ganz dünnen kann man so viel anstellen und so viel Schönes machen, da haben wir gesagt das gehört noch zu uns dazu.

00:05:17: Und diese Brüppe, also sozusagen oft fangen mir an mit einem Bild oder mit dem kleinen Reststück oder wir bekommen ja solche lustigen alten Teilchen so halb abgefahren Franz schon und so.

00:05:33: Und dann müssen wir einen Stoff dazu machen, ne?

00:05:35: Also da muss man sich Gedanken machen was dazu passen könnte.

00:05:39: Da gibt es eine bestimmte Zeit die man wissen muss.

00:05:41: Da gibts ebenso immer Renaissance-Humanismus also das ist die ganzen Gründerzeit und Artico und Jugendstil und was man da alles so beachten muss dass es dort wieder reinpasst.

00:05:53: Also diese ganze Recherche das machen wir mit.

00:05:56: Dann versuchen wir den Kunden bestimmte Produkte zu zeigen, was möglich wäre.

00:06:02: Dann darf man noch die Farbe.

00:06:03: dazu kommt ja immer noch das Problem der Farbe.

00:06:06: Farbe ist in unserem Bereich total wichtig.

00:06:09: Wir sind sehr viel Denkmal geschützte Projekte und da ist natürlich der Denkmalschutz immer dabei zu sagen, dass muss Rosa werden, das muss Lila werden, es muss gelbgrün oder wie's auch immer früher war Und da sind wir auch wieder die Spezialisten, dass wir genau gucken welche Farbe war es wirklich?

00:06:27: Und danach arbeiten wir.

00:06:28: Und so gehen wir Schritt für Schritt, immer schönen Teppeltapel-Tour bis es irgendwann mal auf der Webmaschine ist und wirklich zum Stoff wie man hinter mir sieht wird.

00:06:38: Also das

00:06:39: ist nur... Ich kann mir... Entschuldige bitte!

00:06:40: Ich kann dir vorstellen dass es gar nicht so einfach ist.

00:06:43: wenn du irgendwie nur ein Fettschenstoff hast und er is ja nicht unbedingt Licht echt, er verändert sich ja Wie kriegst Du dann raus was die originale Farbe war?

00:06:54: Wenn man ganz viel Glück hat, ist hinter den Holzleisten, die da immer da sind.

00:07:00: Im Schloss sieht man meistens diese goldenen Wunderschönen wie beim Rahmen und sie sind auch meistes darum um diesen Wandbespannung.

00:07:08: Und wenn man das abmacht, ist dort meistens der Original-Farpturner drin bzw.

00:07:12: ist es auf der Rückseite der Stoffe nicht so abgenutzt als wenn man jetzt von vorne betrachtet, wo die Sonne draufgeschieden hat oder Staub drauf ist usw.. Aber meistens in irgendeiner kleinen Ecke findet sich immer wieder was.

00:07:25: Also ihr popelt dann erstmal so ein bisschen daran rum, bis ihr... Na,

00:07:30: also

00:07:30: man weiß es ja einfach nicht.

00:07:32: Aber man denkt sich oh das könnte jetzt das Original sein.

00:07:36: wenn das durchgängig auf einer Fläche zum Beispiel ist die ganze Leiste lang dann wird's das wohl sein wahrscheinlich?

00:07:42: Genau

00:07:43: wir waren letztes mal erst im Schlaß Meiningen und dort war auch die Frage der Farbe weil es gab zwei verschiedene Motive.

00:07:50: Die Farbe war auf dem einen viel weniger noch zu erkennen als auf dem anderen Und da ging es natürlich leider hoch.

00:07:59: alle ab, so und die leisten ab und die Nägel ab und zu gucken.

00:08:03: Und dann nach dem ganzen schwarzen Händen sozusagen wenn man das alles schön rausgewaschen hat sieht man dann auch die Farbe oder dort wo es zusammen genäht ist ne?

00:08:11: Wenn du nähst hast ja diese Nahte die ist ja oft sehr straff und wenn du die auseinander machst kannst manchmal passieren dass du dort auch die farbe findest.

00:08:20: Okay und das sind also diese Seidenstoffe die benutzt ihr für die Wandbespannung.

00:08:27: Genau, da gibt es ja auch so ein Muster.

00:08:30: Ich kann das mal zeigen.

00:08:33: Heutzutage muss man nicht nur umschlossen machen.

00:08:36: Das kann man auch bei sich zu Hause machen und funktioniert einmal frei anstatt Putz irgendwo drauf zu machen.

00:08:41: Man macht Holzleisten dran und spannt darauf die Wandbespannung also den Stoff.

00:08:47: Wenn man so hübsch machen will, kann man sich solche Holzleisten in Gold oder Silber kaufen.

00:08:55: Das gibt es ja bestimmt bei eurem Stoffbedarf.de.

00:08:58: Mir auch immer gibt's da ganz viele Varianten.

00:09:01: Also das ist auch ein Zuhausemittel um einfach mal so'n Stück Wand halt hübst zu machen!

00:09:09: Ist nicht viel teurer als ne ordentliche Tabete?

00:09:11: Das muss man davon ausgehen und dann kann man das... Das denken wir alle.

00:09:16: Aber wenn ich sehe, was meine Tabete manchmal kostet, also hundertvier oder hundzwanzig Euro der Rolle, finde ich jetzt hier auch nicht viel... Also das ist ja aber wesentlich schöner.

00:09:26: Ich kann

00:09:27: mir hinterher noch ein Kleid draußen nehmen, wenn ich es nicht mehr an der Wand haben will?

00:09:32: Ich kann das relativ lange aber dranlassen und absaugen.

00:09:36: Und es hat den Effekt, dass es speichert Wärme oder gibt Wärm ab Und genauso ist es ein Akustik.

00:09:43: Also für der Akustika ist das ein total tolles Instrument, wenn man einen größeren Raum hat oder wieder Flur ist immer so ein Punkt wo sich das immer an die Wände immer so schnell zurückprallt.

00:09:56: und wenn man da eine Wand mit Wandbespannung macht oder machen wir einfach auf keinen Rahmen die Wandbespanne also den Stoff dann ist es viel ruhiger, viel angenehmer.

00:10:06: Es hatten totalen Effekt.

00:10:08: Also ist nicht nur für Schlösser, Museen und Kuh.

00:10:11: Sondern auch könnte man durchaus zu Hause machen?

00:10:15: Das machen einige jetzt

00:10:19: sogar.

00:10:19: Ich meine es haben die ja früher in den Schlößern doch aus einem gewissen Hintergrund gemacht.

00:10:24: Die wollten halt die Wärme speichern.

00:10:28: Prum zwar zeigen, aber die haben immer einen Nutzen dahinter gehabt.

00:10:31: Also dieses Akustik wenn da eine im Rittersaal alle da sitzen, alle rum prülen, die hätten ja Ohrschmerzen.

00:10:38: also haben wir das schon bewusst mitgemacht dass sie auch um die Himmel betten haben die auch die Stoffe gemacht damit Nicht so schön aussieht, sondern einfach von den Himmelbetten.

00:10:50: Die haben überall Laub und Moos gehabt damit es Warm wurde auf dem Boden.

00:10:54: Und da sind natürlich überall Käfer drinne.

00:10:56: Diese Käfer sprangen natürlich schon oben auch runter!

00:10:58: Du wolltest ja nicht als Prinzessin im Bett sitzen und hast dann zehn Spinnen früh gehabt?

00:11:03: Nein, da hast du dir das schönen Stoff.

00:11:05: Dann sah es total hübsch aus.

00:11:06: Der Stoff hat eben das schöne Dekorative aber auch das Nützliche dass die Tiere alle links und rechts von meinem Bett runter machen.

00:11:14: Oh nein, darf ich noch nie darüber nachgedeckt.

00:11:16: Das will mich auch gar nicht drüber

00:11:17: nachdenken!

00:11:17: Das ist ja kausig!

00:11:18: Nein, das sind doch nützliches.

00:11:22: Stoff ist mir total nützlich.

00:11:24: Aber sag mal dann müsste man da eure Spaffe auch irgendwo kaufen können

00:11:30: wenn man sowas

00:11:31: machen will?

00:11:32: So weit sind wir leider noch nicht.

00:11:34: Wir haben, weil Kammern ist ja so mit Lochkarten und sozusagen... Ich habe auch eine Lochkarte liegen.

00:11:42: falls jemand nicht weiß was eine Loch-Korte ist das sind unsere Lochkorten.

00:11:47: die haben wir überall.

00:11:48: da haben wir unsere Muster drauf also immer dieses Null und Eins wie der Computer macht haben wir eben für unsere Webmaschine als Lochkorte.

00:11:55: Das ist natürlich ein Aufwand, wo ich sage.

00:11:59: Ich kann das nicht immer vorredig irgendjemanden Vorrat halten oder Lager halben weil bei uns eben das Besondere ist wenn man zu uns kommt kriegt man seine Farbe und sein Stil.

00:12:11: Und wenn jemand zu mir mit einer Fliese kommt und sagt mein Wohnzimmer sieht so aus terracotta Können Sie mir bitte den stoff dazu machen damit ich sage ja kann ich ab einem Meter Bin ich dabei was?

00:12:25: Ja natürlich Ja und dann mache ich das Terracotta genau in dem Ton, damit es super schön aussieht dazu.

00:12:31: Aber jetzt hast du gesagt so eine Lagerhaltung könnt ihr gar nicht vorhalten weil es ja unfassbar viele Designs, unfassbare Farben gibt.

00:12:40: aber da müsst ihr diese Garnet schon entweder irgendwo haben oder genau in den Verabtreten bekommen?

00:12:46: Wo kriegt man denn solche Garnets?

00:12:49: Wir haben ganz viel Rohreis auf Lager also... Ja, sozusagen in Rohweiß kann man ja die Garnes sich alle bestellen.

00:12:57: Die sind doch schon so ein standardisiertes Werk, ne?

00:13:00: Wir haben vier verschiedene Qualitäten und den vier verschiedenen Qualitäten sind die bestimmten Garnet drin.

00:13:06: Und dann kann ich diese Garnen auf Weiß halten und dann kann Ich einfach zum Färber gehen und sagen mach mir mal sechs Kilo davon oder fünf Kilo Davon.

00:13:15: Das ist genau unsere Nische, die wir bedienen!

00:13:19: Wie lange dauert das denn bis das gar nicht gefärbt ist?

00:13:24: Zwei Wochen, also ein bis zwei Wochen.

00:13:26: Okay das ist gar nicht so lang?

00:13:29: Nein!

00:13:30: Also wenn man nicht wirklich den absolut ausfälligsten Wunsch hat dann sind eigentlich also vier Wochen und man hat es genauso.

00:13:38: Und wenn ich überlegt habe auf meine Tabete acht Wochen gewordet hab... Also ziemlich eigenes

00:13:45: Tablet.

00:13:45: Stimmt.

00:13:46: Man hat auch ganz kurz... Ich kann's mal kurz zeigen.. Er hat viele Anbieter und dann kann man sich aus ganz vielen Formen das total schön raussuchen.

00:13:57: Oh, wie wundervoll!

00:14:00: Was für schöne Farben oder?

00:14:03: Total toll.

00:14:04: Das kann man mit ganz vielen Materialien machen.

00:14:07: Da kriegt man so ganz viele Sachen und da kann man es sich ganz toll raus suchen.

00:14:14: Und dann könnte man das an die Wand halten und gucken, wie das Licht da drauf fällt und kann sich das vorstellen... Genau.

00:14:21: Wahnsinn!

00:14:22: Ja, also da haben wir die ganz großen Möglichkeiten... Also man bekommt das so in Weiß wie es hier ist.

00:14:29: Wir bekommen das hier in Weiss und haben die ganzen Möglichkeiten eben wie jetzt hier Tussaseide.

00:14:35: Wir haben Jagd, wir haben hier Alpaka Mulberryseite und verschiedene Baumwollen und Leinen.

00:14:47: Da hat man so viele Möglichkeiten Und je nachdem, wie man eben drauf ist.

00:14:54: Ob er mehr Nachhaltung haben will oder ob man es bär.

00:14:57: Da kann man sich das rausholen bei uns eben und das ist das was uns ausmacht.

00:15:02: Wir wollen halt keine Standardprodukte haben wir wollen halt das besondere.

00:15:06: Das ist unser Ziel dass jeder sich wohl fühlt zu Hause bei sich wenn er... Wie bei Corona hat man's gemerkt.

00:15:13: da wollten einfach die Leute wieder ein schönes Zuhause haben und da konnten wir helfen.

00:15:17: Krass!

00:15:20: Jetzt hast du gesagt, das ist ein zweiteiliger Betrieb.

00:15:25: Also auf der einen Seite ist die Seitenmanufaktur und auf der anderen Seite...

00:15:30: ...ist die Kamangugelong-Manufaktor.

00:15:33: Genau, das eine ist das wo ihr wart.

00:15:35: Wo wir uns besuchen wart.

00:15:36: Das ist dieser Teil in Niederwieser, wo man im fünften Stock... ...wo man erst die schönen Treppen alle nach oben düsen muss und dann oben außer Atem ist und sich dann schön auf unsere Stühle setzen kann erstmal kurz ausatmen und dann sich erstmal einen kurzen Blick holen.

00:15:51: Das sind unsere Kammern!

00:15:52: Da gibt es eben die ganze Variante mit den Lochkorben.

00:15:56: Wo man die Details und die ganzen Designs schon vorbearbeitet hat da haben wir um die dreihundert Designs, die kann man eben auch bei uns auf der Internetseite angucken.

00:16:05: Jeden Einzelnen mit verschiedenen Formvarianten

00:16:08: usw.,

00:16:09: kann man da bei unserem Musterbuch gucken und sich das anklicken und dann sagen, davon möchte ich Muster

00:16:14: haben.".

00:16:14: Und dann bekommen wir die Muster- und kann eben aussuchen.

00:16:21: Das ist eben dieser Teil, der noch alt wirklich historisch, neunzighundertsechzig mit Schiffchen... Hab' ich einen Schiff?

00:16:33: Aber der älterer Teil sozusagen, wo man trotzdem ab einem Meter kaufen kann.

00:16:42: Wo man viel auch spielen kann mit den Farben, aber wo man mit Rommeln noch die Schärgarte und Rommel und allem das macht ... Und mit Spulen und kleinen Hülsen und alles zusammen.

00:16:57: Also wirklich so, wie man es immer im Museum sieht.

00:16:59: So machen wir das aktiv noch.

00:17:02: Es ist ja fast ein bisschen ... Nein, es ist auch ein bisschen museal.

00:17:07: und in einem Gebäude, wo auch das Textilmuseum ist?

00:17:12: Genau!

00:17:13: Unter uns ist die Schaubeeberei.

00:17:16: Wir teilen uns mit denen zusammen einen Raum.

00:17:19: Das war sieben Webmaschinen.

00:17:21: selten ist in der Wohnstube funktionieren, deswegen muss man es dort stehen lassen.

00:17:25: Aber es ist natürlich traumhaft wenn ich früher gerne gemacht habe jetzt habe die ganze Zeit nicht mehr so aber früher erst mal die Treppen hoch eben bis zur fünften Etage dann Kaffee an und mit der Kaffeetasse ans Fenster und dann hat man ja den Überblick wenn man bei uns oben steht im Weberei hat man dann den Yublik, wenn man das Fenster aufmacht.

00:17:44: Dann sieht man ja auf die Chobautal und dann ist links Wald und rechts stehen da die Kühe und dann haben wir die Choba unten.

00:17:51: Und es ist so früh, wenn der Sonne aufgeht und alles, dann kann man sich mit seinem Kaffee gemütlich ans Fenster setzen.

00:17:57: Es ist noch so traumhaft.

00:17:59: Ich finde, es ist überhaupt ein sehr ästhetischer Arbeitsplatz also es nicht nur außen sehr schön und sehr idyllisch sondern dass das ganze Gebäude, das ganze Ambiente Wahnsinnig, wahnsinnig schön.

00:18:13: Jetzt hast du uns gerade schon die Fünftreppen... Also es sind mehr als fünf Treppen?

00:18:19: Ich weiß es und meine Lunge erinnert sich auch gut!

00:18:24: Es sind fünf Stockwerke, die haste uns ja eben schon hoch gehetzt.

00:18:27: jetzt sitzen wir da oben auf euren schönen bezogenen Scheselons und erzählt uns mal ganz kurz Mach mal so einen kleinen Film, wie das da aussieht.

00:18:39: Also Webramen stellt man sich ja so vor.

00:18:44: Also Schulwebram.

00:18:47: Das funktioniert leider nicht.

00:18:49: Das wäre schön, aber dann würden wir auch nicht fertig werden.

00:18:52: Wir haben da wirklich die ganze Produktionsvorbereitung, wo man eben die ganzen Spulen auf die richtige Größe bringt und so weiter.

00:19:00: Und wir haben dort die ganzen Regale mit den ganzen großen Lochkorten, die stabeln sicher in Höhen.

00:19:07: Die sind ja mal ganz klein und dann sind hier riesig groß.

00:19:10: Dann haben wir diese Webstühle... Die kennen bestimmt auch noch viele von früher.

00:19:14: Also oft kommen Leute zu uns und sagen, da habe ich mal neun in so einer zweiundachzig gelernt drauf.

00:19:19: Und das konnten meine Näher.

00:19:20: Viele hatten bei uns diesen polytechnischen Unterricht, wo die zu den Firmen gehen mussten und mitarbeiten mussten.

00:19:28: Da erkennt es viele bei uns dagegen und wissen was sie wie eine Webmaschine aussieht.

00:19:33: unser Der Kammankurbelongmanufaktor ist ja das erste Hochhaus in Chemnitz gewesen.

00:19:40: Paul Kammann, der das gegründet hat, da steht diese Riesen-Essen im Chemnits, diese bunte... Und gleich daneben ist es Kammann-Hochhaus.

00:19:49: Das ist so mit mehreren Ecken, neun zwanzig gebaut, das architektonische Highlight ist auch immer im Architekturstudium mit dran und hat eben oben noch eine Dachterrasse ringsrum ums Gebäude wo Kamman gewohnt hat und so.

00:20:05: Da war unten die Weberei drinne und solche ... das alles ist sozusagen geblieben etwas und wurde nur verkleinert zu uns nach Braunsdorf gebracht als das alles unterging.

00:20:16: Und diese sieben Webstüte sind dann eben zwei Meter breit und vier Meter hoch.

00:20:22: Man muss aber auch noch obendrauf steigen, um die Glocke gerade einzulegen.

00:20:26: Okay also

00:20:28: da komme ich jetzt zu meiner Frage wie gefährlich ist denn dein Job?

00:20:33: Ja, spinselfrei sollte man sein.

00:20:35: Man sollte auch keine Angst vor Höhe haben.

00:20:37: Nein es ist wirklich so!

00:20:39: Und man hat auch öfters das Problem dass man auf der Maschine steht um was zu reparieren.

00:20:45: Das sollte man schon bedenken, wenn man an einem Webstuhl ist.

00:20:48: Auch bei einem neuereren Webstuel.

00:20:51: Unser neuererer Webstühl ist neun Meter hoch und auch da oben muss man zwar mit Geländer stehen können und runter gucken können ohne dass es ein schlecht wird.

00:21:00: Man muss auch manchmal zwischen die ganzen Fäden, wenn was kaputt ist... Das kann man jetzt wahrscheinlich auch in dem Podcast schlecht erklären, aber wenn man bei uns auf der Internetseite guckt unter www.seitenmanufaktor.de da hat man sofort diesen Punkt wo man die Maschine mal sieht dieses ganze Gipfelste was wir immer so machen.

00:21:23: Wir haben

00:21:23: ja auch ein Video gemacht.

00:21:25: als wir bei euch waren haben wir auch einen Reel gedreht wo man das auch mal sieht wie riesig diese Maschinen sind.

00:21:32: ich weiß nicht sind dass die Kettfäden

00:21:36: Genau, das ist da vorne, nennt man das im Leben.

00:21:39: Die Harnisch-Schnure, die einfach nur diese Übertragung von unten den Faden hochheben und oben meist die Maschine, wo das Loch ist, das verbindet es einfach nur.

00:21:51: Aber dadurch dass wir eben um die fünfzehntausend Fäden haben sind dann natürlich recht viele.

00:21:58: Das sieht ja aus praktisch wie ein Gebäude aus Fälden.

00:22:03: Das hat fast was Kathedralen-artiges, finde ich.

00:22:08: Also der ganze Raum das ist so... Ja also man kommt da rein und es wäre nicht auf dieser Welt.

00:22:16: Es ist wirklich ganz anders!

00:22:19: Ich habe vorher sowas noch nie gesehen.

00:22:21: Ich komme nicht aus einer textilen Region aber bei euch hat das Tradition Also bei euch in der Region?

00:22:29: Ja, also Kammern ist zum Beispiel in Kämnitz gegründet worden.

00:22:36: Und Eschke-Seidenmanufaktor ist aus den Sechternsächten sogar gegrüntet wurden.

00:22:42: Das ist hier in Westsachsen sowieso.

00:22:46: Wir an Grimmitschau hatten ja sozusagen der Otertausend Essen und da gibt es auch ganz viele Tuchfabriken usw.. Wir sitzen ja jetzt in einer Tuchfabrik drin, die jetzt zwar nur technische Textilien noch macht und nicht mehr so viel Toure.

00:23:02: Aber das war total normal hier.

00:23:05: Da waren Spinnereien und auch Färbereien also das ganze Gelände der Tuch-Fabrik wirklich ein komplettes Gelände hatte mit Wolllagern, Krempeln alles von der Phase an bis zum Ende alles zusammengemacht wurde.

00:23:21: Also für Sachsen, Mess-Sachsen definitiv bekannt und Sachsen an sich ist ja durch Leinen usw.

00:23:28: schon immer.

00:23:30: Ein bisschen was hat sich erhalten und manche sind jetzt fast wieder wie Pioniere unterwegs so wie ihr und ihr gebt euer Bestes um das wieder zu etablieren und zu sagen Leute wir produzieren in Deutschland unter speziellen Bedingungen Kauft doch mal bei uns statt einfach nur im Ausland zu kaufen oder irgendwo zu kaufen, wo ihr gar nicht wisst, was herkommt.

00:23:58: Wer das produziert hat?

00:24:00: Ja und ja vor allem dass man immer erklärt, dass wir keine Kinderarbeit haben.

00:24:05: Bei uns ist es wirklich ein ganz normaler Beruf Und es muss auch keine drei tausend Kilometer mit dem Schiff irgendwo von A nach B getragen werden.

00:24:15: Sondern wenn man einfach mal die Nachhaltigkeit und das was man eben am Ende Sport sieht hat man eigentlich was Gutes getan, wenn man es aus der Region nimmt

00:24:23: und

00:24:24: ihr auch uns besuchen kann.

00:24:26: Wenn man sich anmeldet und sagt ich würde gerne mal sehen dann sind wir natürlich immer dabei.

00:24:32: Wir begrüßen regelmäßig Schulklassen.

00:24:34: Wir haben auch Ausfahrten von früher VEB.

00:24:37: keine Ahnung irgendwelche Zusammenkünfte noch von Eltern die gerne mal schwelken wollen in dieser Zeit von Weben und wie das früher war, und wie es jetzt ist.

00:24:49: Also das kommt regelmäßig vor.

00:24:53: Krass!

00:24:54: Die eben

00:24:55: im Lagerverkauf, wie ihr stöbern wollt.

00:24:57: Ja... Ist ja auch Identitätsstiftend für viele die da ihre Berufslaufbahn also da angefangen haben oder die die da gearbeitet haben vielleicht in den Gebäude?

00:25:10: Dass man sich damit auch noch mal verbinden will und dass man da nochmal reinhören will.

00:25:15: Das ist ja auch eine spezielle Akustik bei euch, es sind wenn die Webstühle laufen wie klingt das?

00:25:26: Ja man denkt immer sonst wie laut.

00:25:28: aber da wir nur wenige Webstüle haben und keine fünfzig oder hundert ist es bei uns relativ.

00:25:34: also es ratert die ganze Zeit natürlich Aber es ist ausaushaltbar Es ist ertragbar.

00:25:41: Natürlich machen wir uns immer Musik rein, damit es einfach entspannter ist.

00:25:45: Weil wenn man mal hundert Meter die gleiche Farbe weben muss das ist sowas von langweilig da muss man sich irgendwie ein bisschen ablenken.

00:25:52: aber ansonsten ist das wirklich aushaltbar bei uns und jetzt auch nicht verschmutzt.

00:26:00: in dem Sinne natürlich bekommt man mal Ölflecken an der Hand aber anssonsten ist alles nicht mehr wie früher.

00:26:08: Und was ist das Staubig, weil immer wenn man mit Stoff arbeitet oder mit Garnen?

00:26:13: Also ich erliebe das bei mir beim Nähen.

00:26:15: Ich habe sofort alles voller Staub!

00:26:17: Ja also Fäden, Flusenfäden... Das ist natürlich jeder Stoff den man angreift.

00:26:23: Da trennt sich irgendwie auf, wenn man nicht abgenäht hat.

00:26:27: Wenn ich mal so ein Stück... Ich hab ja immer hier oben Fäde dran und immer Einfaden geht definitiv immer ab und irgendwo blieb noch ein anderer Hängen und dann hat man es an der Bekleidung dran.

00:26:37: aber Das ist das Schöne.

00:26:38: Immer wenn man nach Hause kommt, sagen die ... Ach!

00:26:41: Aber in der Weberei wurde das immer so.

00:26:45: Man eben immer diese ganzen Fäden mit sich trägt.

00:26:47: Das ist doch schön.

00:26:49: Ja,

00:26:49: da haben wir was gemeinsam.

00:26:51: Es gibt einen Sprächsbedarf, immer wenn man im Laden steht, warum man so viele Fäten an sich hat.

00:26:56: Sehr schön.

00:26:57: Jetzt hast du vorhin gesagt, bei uns gibts keine Kinderarbeit?

00:27:00: Aber das war nicht immer so ganz früher?

00:27:05: Das hielt sich... in Sachsen, in Grenzen.

00:27:08: Auf alle Fälle ist daraus halt unsere Lochkartentechnik entstanden.

00:27:14: Chacar der aus Frankreich kommt hatte eben als Kind immer die Aufgabe da musste bei seiner Mutti immer zu Hause oben auf dem Webstuhl die Fäden ziehen damit sie unten den Faden durchmachen konnte.

00:27:29: und das muss er oben mit mehreren Kindern auch immer machen.

00:27:32: Und natürlich hatte der irgendwann gesagt, das muss da auch anders gehen.

00:27:35: Da hat er sich das einfallen lassen und hat sich das prädentieren lassen.

00:27:40: Das ist mit dieser Lochkartentechnik, dass man Null-und-Eins benutzt so einen super Mini Computer um dann die Kinderarbeit zu reduzieren weil sie sollten ja eigentlich in eine Schule gehen aber das war damals manchmal nicht möglich.

00:27:57: Somit hatten die dann wieder mehr Freizeiten.

00:27:59: also es wie heute wenn wir KI benutzen haben manche Angst Weil sie ihren Job verlieren.

00:28:04: Manchmal sagt man, das ist eigentlich gut, weil dadurch entstehen neue Sachen und so war es mit der Webmaschine auch gewesen.

00:28:14: Also ich meine du hast damals als wir bei euch waren also waren ja meine Kolleginnen auch mit Yves war mit Petra war mit Janine war mit Da hast Du erzählt dass da auch Kinder manchmal dann Stunden lang auf diesem Webstuhl gesessen haben, müde geworden sind runtergefallen sind verletzt worden sind und sowas.

00:28:34: Also das war nicht nur die Schulpflicht, die da irgendwie rief sondern das war auch wirklich... Das war harte körperliche Arbeit, das war Konzentration und es war auch gefährlich.

00:28:46: Ja und deswegen, also wir tun ja Wo Kinderarbeit, also unsere Kinder müssen manchmal mithelfen.

00:28:56: Die müssen leider auch immer mal mit ran, wenn's darum geht.

00:28:58: eben.

00:28:59: aber unser Sohn macht das relativ gerne.

00:29:01: Der hilft uns beim Spulen mit und er guckt auch bei der Warnschau mit damit die Ware geschaut wird ob Fehler drin sind.

00:29:09: Das kann ja sehr gut.

00:29:10: Also solche Sachen müssen sie auch lernen dass es eben wichtig ist auf die Qualität zu finden.

00:29:14: Aber das vorher früher alles kein Thema Es ging einfach nur ums überleben.

00:29:19: Je mehr ich geschafft habe, umso mehr konnte ich abgeben.

00:29:22: Umso mehr Gehalt hatte ich in dem Sinne.

00:29:24: Das ist ja heutzutage nicht mehr unser Problem.

00:29:26: Wir arbeiten also bei uns arbeiten wir nicht nach in dem Sinn nach Leistungen sondern da was das Projekt wirklich am besten durchgeht.

00:29:35: Also am Besten zu Ende gebracht wird dass der Kunde zufrieden ist und wir eigentlich versuchen eine eins-zu-eins wiederzubeschaffen den Stoff

00:29:47: Was treibt dich morgens aus dem Bett, Peggy?

00:29:49: Also was treibt ich an?

00:29:53: Aus

00:29:53: einem Bäcker jetzt.

00:29:55: Der auf alle Fälle nicht, der treibt mich nicht an!

00:30:00: Ich würde sagen das ist einfach wieder schön, dass die Sachen erhalten werden.

00:30:05: Ich mag zum Beispiel keine vier-eckigen Hölzer mit kleinen Fenstern.

00:30:09: Also ich mag das, dass wenn man Industriekultur benutzt und umendet oder neu definiert.

00:30:15: Oder wenn man eben alte Fachwerkhäuser, wir wohnen auch in einem alten Baumgut diesen neuen Leben einsetzt und damit es erhalten bleibt, damit die Leute wissen wie das früher mal war weil wir immer wieder feststellen, dass Leute, die früher gewebt haben viel mehr drauf hatten als wir jetzt industriell machen können.

00:30:34: Die waren wesentlich.

00:30:37: Fischelander haben ganz zarte Gewebe gemacht, total schön bunt und alles.

00:30:43: Das kann ich manchmal mit einer Maschine gar nicht umsetzen.

00:30:46: Und diese Erfurcht von früher aber auch der Wille das sozusagen wieder zu bekommen lässt ihn natürlich früher immer aufstehen.

00:30:56: Man möchte gerne seine eigene Kreativität da umsetzten und das hat man eben in der Weberei.

00:31:01: Man hat eine extrem große Spielwiese.

00:31:05: Erzähl mal, was gehört denn alles dazu?

00:31:07: Also es ist ja nicht nur das Weben an sich.

00:31:11: Wir haben dich auch noch bei einer anderen Tätigkeit mit einer Sprühflasche gesehen!

00:31:16: Ja, weil es gab ja so Zeiten eben wo's manchmal Sachen nicht gab und zu diesen Zeiten hat sich Kammern einfallen lassen dass man sie ja auch einfach Ton in Ton weben könnte.

00:31:28: also weiß weiß oder also nur diese so dass man nicht färben musste.

00:31:34: Und dann haben wir diese Naturtöne genommen und hat aber überlegt, das ist mit Schablonen und dann kann man wirklich wie man heutzutage manchmal Windukalle oder so macht, hat man eine Schablone und diese Schablone benutzt man und macht einen Blattgrün oder eine Blume Rot ein Rosenbluh.

00:31:52: Also da haben ja verschiedene Designs die das ermöglichen und somit habe ich die Chance zu sagen, dass entweder ich will alle Rosen gelb haben oder alle Rosen lila oder wie auch immer.

00:32:03: Und kann das beeinflussen welche Farbe ich darauf sprühe?

00:32:07: Das wird so mit Airbrush System jetzt gemacht und mit Seitenfarben früher mit Pigmenten aber das gibt der Arbeitsschutz nicht mehr her.

00:32:20: okay Diese Essigverbindung, damit die Pigmente auch wirklich auf der Wolle halten.

00:32:25: Die ist duftechnisch und setzt sich etwas auf den Geist nach einer Weile.

00:32:32: Das ist man heute da nicht mehr so gewohnt.

00:32:34: Und dann tut er die Berufsgenossenschaft schon wieder dazwischen.

00:32:38: Funken!

00:32:40: Das heißt, du kannst da auch richtig kreativ werden.

00:32:43: Hast du mal ein Beispiel wie das aussieht?

00:32:45: Weil das ist ja...das hört sich jetzt irgendwie so an, wir machen alles Ton in Ton und sprühen da was drauf!

00:32:50: Also es sind ja Kunstwerke, was dabei entsteht.

00:32:53: Das ist vielleicht aus einer Not heraus entstanden aber das ist etwas sehr spezielles, auch eine sehr spezielle Ästhetik die das hat.

00:33:04: Als wir bei dir waren hattest du gerade einen ganzen langen Tisch Ich glaube, mehrere Meter auf einem langen Tisch ausgebreitet.

00:33:18: Und du hast dann mit dieser Sprühflasche und diesem Schablone gearbeitet und ein Dätzchen nach dem anderen drauf gefärbt praktisch.

00:33:30: Das sah einfach nur wunderschön aus wie ein Klangteppich aus Farben!

00:33:35: Genau.

00:33:36: Wir haben hier zum Beispiel die Chance, wir haben es ja unten gelb-golden und haben hier diese Blumen.

00:33:43: Und diese Blume hier, die rote ist mit einer Schablone nachgearbeitet.

00:33:47: man kann sie natürlich auch nur so bekommen.

00:33:53: Also die Schablonne geht dann nur so dass sie nur das abdeckt und ich nur das rot oder nur das gelb machen kann.

00:33:59: aber so kommt's aus der Maschine.

00:34:02: Das heißt, ich könnte jetzt sagen... Ich will die eine Wand Ton in Ton bespannen und die andere.

00:34:07: Da will ich für einen Effekt jetzt noch die Blume irgendwie in einer

00:34:10: anderen Farbe haben.

00:34:12: Genau!

00:34:13: Ich habe die Chance unten drunter zu sagen wie die Farbe sein soll und ich hab' die Chance wie die farbe von der Blume aussehen soll.

00:34:20: Das heißt du würdest dieses Flächige

00:34:22: auch sprühen?

00:34:23: Nein das Flächische ist unten drunden.

00:34:27: Das kommt immer durch die Kette.

00:34:30: Hier ist es grün Und ich kann das auch grün-grün.

00:34:33: Also schon an dem Muster sieht man, wie viele Möglichkeiten man hat bei uns, dass man es nicht einfach so hinnehmen muss.

00:34:40: Aber ich kann eben die Farben dann anpassen unten den Grund und ich kann die Farbe anpassen, wie ich sie haben möchte wenn's weiß ist und dann die Blumen.

00:34:55: Völlig?

00:34:55: Also immer das gleiche Muster aber die Wirkung ist so unterschiedlich.

00:34:59: Ja vor allem mit dem Mit dem grünen Grün, also wenn man es in echt sieht.

00:35:04: Das ist hier wie ein Seidenklanz drin eigentlich weil es so eine Kunstseite wie früher meint, dass man das Kunstseide integriert wurde und damit schimmert das im Licht.

00:35:15: Wenn man das an der Wand oder als Vorhang benutzen kann – das kann man ja genauso als Vorhangen benutzen -, dann schimmert das.

00:35:21: Man sieht auf der Rückseite schon mehr.

00:35:25: Kunstseite ist das Viskose oder was ist das?

00:35:27: Ja genau, jetzt ist es Viskos.

00:35:29: Früher gab's da extra Spinnereien dafür die das ganz besonders hergestellt haben.

00:35:34: Jetzt wird immer ein Viskusefilament also einen nicht gedreht wie mir.

00:35:39: bei der Nähmaschine benutzen wir ja immer gedrehte Zwirren und eine Viskossefilament ist einfach offen.

00:35:45: Also da habe ich einfach die vielen kleinen Fetschen nebeneinander und ist ganz offen.

00:35:51: Unendlich praktisch!

00:35:53: Ja

00:35:53: ungedreht, genau Oe, oben Ende.

00:35:57: Achso okay!

00:36:01: Sehr schön.

00:36:08: Na ja man stellt sich jetzt vor wenn du da in den edelsten Häusern in den Museen irgendwelchen Willen oder Schlossern arbeitest dann stellt mir sicher vor dass du wahrscheinlich auch fürstlich Davon leben kann es, dass es den Webereien super gut geht und weil das ja alles hochpreisig und hochwertig ist.

00:36:37: Ja da sind wir noch etwas entfernt davon.

00:36:41: bestimmt können das manche machen aber man hat.

00:36:45: eben also wie nennt man das?

00:36:49: Konkurrenzkampen-Nee-Wettbewerber, die haben ja keine Maschinen und so.

00:36:53: Die machen das eben... ...die kaufen irgendwo in Italien die Stoffe ein und dann verkaufen sie hier wieder.

00:36:58: Ja natürlich kleine Kosten in dem Sinne.

00:37:00: aber wir haben ja Büro, wir haben riesengroße Webereiflächen also wir haben um die tausend zweihundert Quadratmeter Fläche, die wir bespielen müssen Und das ist natürlich immer mit Aufwand auch verbunden.

00:37:15: Alte Maschine werden immer kaputt gehen an jeder Stelle.

00:37:19: Also das gleicht sich natürlich aus und wir werden auch sehr gut unterstützt vom deutschen Stiftung Denkmalschutz.

00:37:28: Aber es dient eben dem Erhalt, ne?

00:37:29: Das ist wirklich unser Ansehen, dass wir das Historische erhalten und auch das Wissen erhalten.

00:37:35: Das ist unser Anziehen.

00:37:37: Reicht zu werden war noch nie der Gedanke.

00:37:41: Wie sieht das überhaupt so mit den Blick in die Zukunft?

00:37:44: Wir werden heute noch Weber oder WeberInnen ausgebildet.

00:37:49: Ja, das nennt man nur nicht mehr so schön.

00:37:51: Das nennt mal ein Produktionsmechaniker oder Maschinen- und Anlagenführer.

00:37:56: Oh, das hört sich gar nicht schön

00:37:57: an!

00:37:58: Genau.

00:37:59: Und deswegen denke ich, während es auch so wenige in Betracht ziehen, weil Maschine und Anlageführer klingt für mich wie als würde ich mich auf einen Traktor setzen...

00:38:08: machten keins.

00:38:09: Also irgend sowas, wo ich sage würde mich jetzt überhaupt nicht vom Boden holen aber auch Produktionsmechaniker das klingt als würdest du irgendwo dran rumschrauben?

00:38:22: Das ist leider nicht so sondern es ist eben dieser Bürokratie.

00:38:28: Wahnsinn wieder dass man sechs verschiedene Berufe in eingesteckt hat und hat es Produktions-Mechaniker genannt.

00:38:35: Früher hätte man Weber und Strikor und sowas gesagt, aber heute nennt man das ihm so.

00:38:41: Okay ja doof!

00:38:43: Aber okay jetzt fällt mir gerade

00:38:46: ein

00:38:46: dass wir gesehen haben Dass ihr nicht nur Gebäude einrichtet sondern auch mal einen Zugabteil.

00:38:59: Was hat es damit auf sich?

00:39:01: Das war eine unserer ersten Aufträge.

00:39:04: Die waren wirklich sehr spannend.

00:39:07: Das war ein Potsdam und im Potsdamm steht eine alte Bahn, also ein altes Wagon, der immer nur zu besonderen Anlässen rausgeholt wird, wo früher sozusagen... Bin ich historisch jetzt total unter, kenne ich mich nicht aus aber sozusagen der Kaiser?

00:39:28: Okay, gehen wir mal vom Kaiser aus!

00:39:31: Auf alle Fälle gab es das schöne Wappen mit dem großen Vogel von Potsdem Und diese Überhänge wurden dann immer reingehangen, wenn eben das Achtliche und die Hohen Leute dort mitfahren durften.

00:39:45: Damit es nicht auf den Holzbanken sitzen mussten, haben sie natürlich so schön überhänge bekommen.

00:39:51: Die Überhenge waren aber mit einer bestimmten Technik, Webtechnik, die wir heute so nicht mehr können.

00:39:58: Da mussten wir uns was einfallen lassen wie wir trotzdem dieses diese Erhabenheit von diesem ganzen Video beschaffen, also mussten wir uns nach Garn umgucken und haben so schönes flausches Garn gefunden das auch befloppt ist.

00:40:10: Also da ist eine Seele und dann wird es drauf geflopped, wie man das manchmal auch von den Tassen kennt wenn die vorne drauf so schön kuschelig sind.

00:40:18: dieses Beflocken geht auch bei Garn und dann wurde das ausgearbeitet mit Schweineledern sogar und mit alten Knöpfen.

00:40:28: Und das wurde dann alles so historisch zusammengebaut, dass es da wieder rein gehangen werden kann.

00:40:34: Und der Motor über ein schwarz-weiß Bild auch geguckt, wo nach hinten die Zugrote dazu sind, wo's hinten noch festgemacht hat – was man von vorne gar nicht sieht!

00:40:42: Also das war ein sehr spezielles Projekt aber sehr schön.

00:40:48: Warum kann man das heute nicht mehr so eins zu eins nacharbeiten?

00:40:52: Fehlten da die Maschinen oder fehlten die Kenntnisse?

00:40:57: Naja, eher die Maschine.

00:40:59: Es gab bis vor Anfang des Zweitausends oder zweitausendzehnten gab es noch eine Firma, die machte Samte- oder Velour wie man das in den Bussen kennt.

00:41:11: diese Velour und der Samt ist aber nochmal ein Stück höher Haltbarkeit oder eine schönere Struktur.

00:41:24: Aber das Amt braucht ein Routen-Webstuhl, damit niemand das manchmal sieht.

00:41:30: Da wird es so rangehauen nachher.

00:41:32: Das habt ihr auch gesehen diese große Maschine wo die Tebbische rauskam.

00:41:36: Du hast dann hinterher gesagt, dass wird aufgeschnitten?

00:41:39: Ja

00:41:40: genau und da sind Routens drinne und die Rute muss immer durch und dann wird es aufgeschnitt mit dieser Rute Dann wird das wieder ran und dann wird die Route rausgenommen, dann wird es aufgeschnitten.

00:41:50: Dieses Samt herstellen ist in Italien total üblich mit Handwebstühlen aber da würde ich mir nicht fertig werden.

00:41:59: sozusagen dass da schaffen wir ja dreißig Zentimeter was auch unsere Weber geschafft hat wieder in Holstein Amstahl bei uns in der Gegend zu etablieren und hat sich einen kleinen Samtwebstuhl hin gebaut.

00:42:12: Aber so in großen Massen brauchst du eben so eine riesengroße Maschine hat dann bis zu zehn Meter Breite, wo die Rude immer rein und raus kann.

00:42:22: Und das muss ich erst mal haben diesen Platz.

00:42:27: Ich muss das mal ganz kurz verstehen.

00:42:28: also das ist praktisch ein zweischichtiges Webprojekt.

00:42:36: die Fäden dazwischen werden abgeschnitten.

00:42:38: Aber hat man dann gleich zwei Stoffe?

00:42:42: Oder ist das... Ja, also immer.

00:42:44: Okay!

00:42:45: Viele können sich wahrscheinlich an den Tebisch erinnern.

00:42:48: Das war in der Nähe, es im Vogtland bei uns.

00:42:52: Ist halbmonen-Tebisch immer noch und das war früher ein sehr großes Tebish ... Also die war für sehr riesig, das waren riesengroße Gelände mit ganz vielen Werten und haben nur diese Teppische gemacht.

00:43:05: Und es wurde immer so aufgeschnitten.

00:43:10: Einmal war der Stoff, da wurde es so gewebt... ...und dann ging er auseinander und wurde aufgerollt.

00:43:19: Dann muss man eben danach aber noch mal diese Schichten nicht... Fischlich sind oder nicht fußlich sind, also rechts und links.

00:43:28: Die muss man eben noch mal wie beim Teppichspur auch gummieren damit die Fäden nicht wieder rauskommen.

00:43:34: Damit sie fest sind?

00:43:34: Weil das sind ja nur

00:43:35: kurze Fäben letztendlich.

00:43:38: Genau!

00:43:38: Nur wie schlaufen sind das?

00:43:40: Und die Schlaufen würden ja dann wieder rausgehen und da muss man das eben wie gummiren oder wie eine Beschichtung drauf machen, damit die bleiben.

00:43:46: Genau.

00:43:47: Und früher hat man die Teppiche immer so geknüpft.

00:43:50: Das kennt man ja auch von der Hausesaison So einen Graster bekommen, dann hatten wir immer diese kleinen fehlendrohischen Knoten und dann wieder kleine Fadenknoten.

00:43:58: Und irgendwann hat man den Teppich fertig gehabt.

00:44:00: Das geht halt mit Maschinen in groß.

00:44:03: Na?

00:44:03: Sowas geht halt!

00:44:05: Und die bräuchte man dafür... Aber wie gesagt das sind für solche Kleinstmengen macht das keiner mehr.

00:44:12: Ja, das sind

00:44:13: ja auch Anschaffungen.

00:44:14: Das sind wahrscheinlich spezielle Materialien, mit denen man da arbeiten muss.

00:44:21: Das geht, also mit Seite geht es ja gut.

00:44:24: Also das auch mit Diskose oder wie auch immer.

00:44:27: Aber Seite ist halt besonders schön und das machen die in Italien nur mit Seite.

00:44:31: Kennt da gar nichts anderes?

00:44:32: So ein frischer Seidensamt ist natürlich was Tolles.

00:44:36: Das streicht sich schön und dass ist eben kuschelig und alles... Da hat man schon viele Sachen, durften wir uns da schon angucken im Italien.

00:44:45: Das heißt ihr seid dahin gefahren und habt euch auch inspirieren lassen.

00:44:51: Wusstet ihr, worauf ihr euch eingelassen habt?

00:44:53: Als ihr das übernommen habt.

00:44:54: Also wusstest du, dass du schwindelfrei sein musst?

00:44:59: Naja ... Das kommt aus der Historie heraus, dass wir uns ja ... Mein Mann und ich haben uns in einer Firma kennengelernt, die auch Textil gemacht hat aber Polizei- und Feuerwehrschutzbekleidung hergestellt hat.

00:45:14: Was ganz anderes!

00:45:15: Genau, aber wir waren im Vertrieb gewesen.

00:45:18: Wir mussten sie nur verkaufen.

00:45:20: Und durch dieses Dort Anfang in dieser Firma hat man relativ schnell ein Netzwerk an Textilern aufgebaut.

00:45:30: Also, man hat ja immer wieder andere Textile und das ist ein relativ großes Netzwerk was wir hier haben... ...und jeder kennt sich eigentlich!

00:45:38: Und dann kam so der Punkt da wollen welche aufhören?

00:45:42: Wollt ihr das nicht gerne

00:45:43: mal

00:45:43: kaufen?!

00:45:45: Und dann haben wir das uns angeguckt und es waren eben alle solche Einzelteile, wie man hier immer so hat, kleine Stücke.

00:45:53: Da wusste man nicht auch was wenn man sich einlässt, sondern man hat das gesehen und hat gesagt ja, das kann ich mir vorstellen.

00:46:00: Man ist so zwei Tage drüber und sagt Ja!

00:46:03: Das können wir machen.

00:46:04: Wir haben das am Anfang als Hobby gemacht.

00:46:07: Wir sind hauptberuflich Netzwerke, Textilnetzwerke zum Thema Basallfasern, also wie kann man aus Basallgesteigen Fasern gewinnen und sowas?

00:46:17: Sowas haben wir ja vorher gemacht.

00:46:19: Und immer nebenbei diese Wehberei, bis mir dann eben bewusst wurde, dass man das eben hauptberuflich machen muss damit es was wird.

00:46:27: Und dann wurde das Stück für Stück immer besser.

00:46:31: Jetzt hast du gesagt ihr macht ja ganz unterschiedliche Stoffe.

00:46:34: kannst du uns so ein bisschen mitnehmen in die Unterschiede, die es da so gibt.

00:46:38: Also Sand haben wir uns gerade schon angeguckt.

00:46:41: Was gibt es denn noch?

00:46:44: Na ja, man kann das... Das sieht so auch bis schon.

00:46:46: Wenn man das ja mal guckt, da sieht man dass es ein bisschen samtisch ist, dann kann man das aber auch mit Wolle machen.

00:46:55: Dann gibt's hier die Woll-Variante?

00:46:57: Was ist das jetzt?

00:46:58: Ist das Samt oder was ist das

00:47:00: für Stoff?

00:47:01: Das sind so Muster.

00:47:05: Du hast gesagt, Brokkarte gibt es, es gibt... Lampas, es gibt damals ... Was hast du jetzt?

00:47:13: Ah ja okay.

00:47:15: Genau das ist eine typische Tabisserie.

00:47:18: Das kennt man so aus in Dänemark die heißen ja nicht Raumorster, die heißt Tabissarien.

00:47:24: also auch in Frankreich würde niemand Raumorscher sagen sondern das sind die Tabissarpisten.

00:47:30: und da ist immer die Möglichkeit ich kann's mit Gold machen oder ohne Gold.

00:47:35: Und früher hat man natürlich alles mit Gold gemacht, weil Gold ist nämlich schön!

00:47:39: Genau also diese unterschiedlichen Mariannen hat man und dann gibt es eben diese Möglichkeit davor wie man's macht?

00:47:49: Wie man die Bindung in einem Produkt macht.

00:47:54: und die Bindung habe ich nun Wie mir das kennt mit unserem normalen Webrahmen, einfach nur so mache oder ich nehme zwei und dann zwei.

00:48:03: Das sieht man immer wenn man Tweet kauft oder Fischkratmuster oder so.

00:48:07: Das sind immer unterschiedliche Bindungen in Kürbur, in Leinwand Und danach wird das Produkt genannt wie die Bindung aufgebaut ist.

00:48:16: Also es kann das gleiche Material sein aber die Bündung ist eine andere und da kann auch die Verwendung oft

00:48:22: der Andere sein Genau genauso.

00:48:26: Also das liegt ganz viel, was der Textil-Designer sagt wie er es gerne haben möchte.

00:48:31: Man kann das zum Beispiel an dem Produkt sehen.

00:48:34: wenn man's einmal so sieht ist es hier mit Line und Seite Und dann kann ich das aber auch rumdrehen und dann ist das gleiche Produkt Seite Line und dann hat das schon mal eine ganz andere Wirkung.

00:48:48: Aber ich muss es halt bindungstechnisch auch dann einsetzen so wie ich es brauche.

00:48:55: Ich muss es dann umdrehen oder ich muss nochmal eine andere Bindung mit reinnehmen.

00:49:01: Da hat man so viele Möglichkeiten wieder, das ist auch ein Beruf oder ein Studium was man machen kann, Textil Designer, worum es die gibt wo man das lernt.

00:49:13: Welche Bindung ergibt welchen Effekt?

00:49:16: Und dann habe ich die Chance eben ich kann noch viel Gold reintun und die Garnel müssen manchmal Da.

00:49:24: manchmal haben wir Gewebe das auf einen Zentimeter, hundertsechzig Fäden in diesen einen Zentimetern als Schuss drinne.

00:49:33: Also müssen die Hundertsechsigfäden auf einem Zentimeter nebeneinander liegen?

00:49:42: Ach nicht übereinander sondern nebenein, also

00:49:46: ganz feiner!

00:49:48: Da hat man dann eben diese Möglichkeit, dann wird das eben anders genannt.

00:49:56: Wenn es zwei bestimmte Bindungsorten sind, wird's im Lampas genannt und wenn es eine negativ-positiv Deckung ist, dann ist es ein Damast.

00:50:05: Also danach wird das orientiert dann.

00:50:09: Ah okay!

00:50:11: Ja, das Leben ist wirklich mehr als nur dieser Webraum, den man leider in der Schule kennenlernt.

00:50:19: Man kann da als Beispiel noch nennen, dass wir früher, wo mit mir zuerst angefangen haben bei der Seite, haben wir mit Seidenbildern angefangen.

00:50:30: Und Seidenbilder haben auch den Effekt... Wollen wir mal hier ein Seiden-Bild zeigen?

00:50:38: Oh, das sieht aus wie einen Stahlstich oder so was.

00:50:43: Kofferstich genau!

00:50:44: Wie ein Kofferstich.

00:50:46: Genau.

00:50:47: und aber das sind nur Zwei Farben, das ist ein Schwarz und dieses Messingfarben.

00:50:54: Und nur durch Bindung entsteht dieses Bild.

00:50:57: Mehr nicht!

00:50:58: Es sind zwei Farben und mehr ist es nicht.

00:51:00: Aber das ist viel komplizierter als die Muster, die ihr jetzt macht oder?

00:51:06: Das ist jetzt von uns auch.

00:51:08: Echt?!

00:51:09: Also das macht ihr immer noch, so was können wir bei euch immer

00:51:12: noch machen... Ja ja genau, genau, dass haben wir mal, das haben wir auch als Fürstenzug in einem Buch.

00:51:20: Kann man das so schön umschlagen?

00:51:24: Also, so könnte man es dann auch verwenden.

00:51:26: Man könnte zum Beispiel eine Pappe oder ein Holz damit beziehen.

00:51:30: Genau, wir haben sie jetzt als Gästebuch benutzen können.

00:51:36: Es gibt Firmen, die nehmen das und geben das ihren Mitarbeitern oder Gästen immer wenn die Jubiläum haben oder sowas.

00:51:47: Wir haben das ja auch von Grimmitschau.

00:51:49: Das ist das Rathaus von Grimmitschau, es gab's zum sechshundertjährigen Jubiläum.

00:51:53: Wurde das gewebt und der Vorteil vom Weben ist halt ich kann aus einem Bild ganz viele machen.

00:52:01: Früher war das beim Foto ja immer das Blöde.

00:52:05: wenn das einmal verpufft ist war das ein Bild Und dann konnte man das eben vor vielfachem mit weben.

00:52:12: Ah, okay.

00:52:13: Das heißt das ist dann nicht nur ein Bild dass du daraus holst sondern das ist eine ganze Reihe von Bildern und man kann es dann auseinanderschneiden.

00:52:22: praktisch?

00:52:23: Genau genau genau.

00:52:24: Und da kann man... Also wie ein Report!

00:52:26: Ja, genau.

00:52:27: Da kann man ganz tolle Sachen, das ist zum Beispiel der Unabhängigkeitserklärung von Amerika mit Schrift sozusagen.

00:52:37: Das kann man auch beben

00:52:39: Wahnsinn!

00:52:40: Habt ihr dann die Lochkarten machen lassen, selbst gemacht?

00:52:44: Da ist der Vorteil.

00:52:45: Nee da ist der Vorteil das muss ich nicht mit Lochkorten machen, da kann ich an Computer gehen.

00:52:49: Da kann ich tatsächlich mit einem USB-Stick, wenn vorher der Designer das mir gemacht hat als Datei, kann ich mit dem USB-Steak an die neuere Maschine gehen und sagen, webt mir das mal ab.

00:53:01: Wir haben ja auch ein Teil neuer Maschinen und das geht da.

00:53:05: also wir müssen nicht immer mit Loch Korte.

00:53:08: Ah, okay.

00:53:08: Ihr könnt aber ihr müsst nicht und für solche speziellen Sachen ... da könnt ihr dann

00:53:13: auch auf

00:53:14: neuere Technik zurückgreifen?

00:53:16: Genau, genau!

00:53:17: Das ist das Schöne, ne?

00:53:18: Man kann es auch farbig machen.

00:53:22: Ach so schön.

00:53:24: Ja.

00:53:25: Sehr schön.

00:53:26: Gibt's das solche Schlösser oder Städte oder sowas für spezielle Anlässe, für Rundegeburtstage, Stadtgeburtstage oder so was bei euch bestellen?

00:53:38: Ja, genau.

00:53:39: Also wir haben auch Dexil-Kollegen die eben das Bild von ihrer alten Firma wie es früher mal war nachweben lassen haben.

00:53:46: und dann eben im Bilderrahmen kann man das schön rein setzen mit Baspartout und so ein Bilderrahm drum herum und dann kann man dass schön verschenken.

00:53:56: Und es ist ja ein Andenken.

00:53:58: Herrlich!

00:54:03: Hast du uns noch was mitgebracht zum zeigen?

00:54:08: Was habe ich denn noch mitgebracht?

00:54:10: Wenn Stuhl sehen wir im Hintergrund schon, der ist auch bezogen mit euren Stoffen.

00:54:18: Wunderschön!

00:54:19: Also das könnte natürlich auch in einem Schloss stehen

00:54:23: oder würde da Historiker durchdrehen dass es also historisch überhaupt nicht irgendwie annähernd richtig aber sieht einfach geil aus.

00:54:35: Aber historisch ist das total nicht wertvoll in dem Sinne, weil es ja ein Barockstuhl ist mit einem Mittelaltermotiv.

00:54:46: Und jeder Historiker würde da hinten runterfallen.

00:54:49: Das würde man im Museum nicht treffen.

00:54:51: Okay gut also wir finden das trotzdem

00:54:54: schön?

00:54:54: Ja ich auch!

00:54:56: Ich mag den Stuhl ohne Ende und mir haben... Was ist ja das Schöne daran dass man das selber mal entscheiden darf.

00:55:04: Ich habe, wir haben ja auch ganz viel, wo wir angefangen haben.

00:55:09: Ganz viele von solchen Stühlen die früher auch alle hatten.

00:55:13: Man sieht es vielleicht hier.

00:55:15: Diese... diese fünftiger Jahre Stühle.

00:55:19: Ja?

00:55:20: Und da haben wir auch ganz, also wir nennen sie so lustig hier hinten.

00:55:23: Kann man auch schön beziehen!

00:55:26: Und das ist auch ein Stoff von

00:55:27: euch?!

00:55:27: Ja,

00:55:28: auf der hier hinter wird, wo ich drauf sitze.

00:55:31: Da?

00:55:32: Oh wie wunderschön!

00:55:33: So, so ... Wir haben auch Wald.

00:55:41: Genau,

00:55:42: jetzt hast du vorhin gesagt manchmal kann man euch besuchen und dann

00:55:47: kann man

00:55:47: auch in euren Schätzen die ihr habt Abschnitte kaufen oder sowas unter auch ein bisschen stöbern.

00:55:55: erzählt uns darüber noch mal was weil es könnte ja durchaus sein ist es ja Chemnitz ist ja Kulturhauptstadt ... zu Recht, das ist ja auch eine sehr schöne Stadt und viele Touris kommen auch hin.

00:56:08: Viele wissen gar nicht dass es euch gibt und es könnte ja sein... Dass jetzt Leute sagen oh ich bin gerade in Chemnitz fahre ich doch mal nach Niederwieser?

00:56:18: Nieder Wieser heißt das ne?

00:56:20: Es ist ja gar nicht so weit!

00:56:21: Das sind nur ein paar Minuten mit dem Auto.

00:56:24: Das stimmt, aber da muss man eben beachten, dass wir nicht ständig vor Ort sind.

00:56:30: Und deswegen ist es immer praktisch, man ruft uns vorher an.

00:56:32: Das steht ja auch auf der Internetseite überall oder wenn man eingibt eben seit Manufaktor oder Kamanko Belong Manufaktor kommt das ja im Internet ziemlich schnell und man müsste mal vorher einfach mal durchrufen dass man da ist.

00:56:45: also weil wir meistens immer nur Montags da sind und dann auftragsbedingt Weil im Grunde genommen sehen wir nun mal eine Produktion Wir sind kein Laden wir sind auch keine sozusagen Wir sind auch kein Raumerstatter in dem Sinne, sondern wir sind in dem Sinn eine Produktion.

00:57:04: Das heißt... Wir produzieren den Stoff.

00:57:05: Es könnte auch sein dass du nicht im Laden also in der Werkstatt bist, in der Weberei, sondern das du in einem Schloss unterwegs bist und gerade irgendwo ausmisst wie viel Meter ihr produzieren müsst und solche Geschichten.

00:57:18: Also du bist eben auch viel für Kunden unterwegs?

00:57:20: Ja

00:57:21: genau, da sind wir wirklich sehr viel unterwegs weil das einfach nur mal so ein erklärungsbedürftiges Projekt ist, also jeder Bereich ist bei uns sehr erklärungsbedürftig und dann ist es natürlich sehr praktisch wenn man beim Kunden vor Ort das erzählen kann.

00:57:37: Das braucht wahrscheinlich auch viel Beratung wahrscheinlich oder?

00:57:41: Ja.

00:57:42: Das ist wirklich sehr beratungsintensiv weil man es einfach erst mal verstehen muss als Kunde was ja logisch ist.

00:57:49: ich habe vom Fliesen legen auch keine Ahnung und ich kann ja ich kann auch kei Auto zusammenbauen aber... Das ist eben so, das ist unser Bereich und das machen wir gerne.

00:57:59: Wir erzählen uns ja gerne wie es funktioniert also wie man bei uns arbeitet.

00:58:02: Das machen wir super gerne!

00:58:05: Letztendlich sollen ja die Kunden auch eine gute Entscheidung treffen, weil das ist ein sehr langlebiges Material, was ihr da herstellt.

00:58:14: Man will lange Freude dran haben und wenn man dann den falschen Stoff aussucht, weil man sich einfach in diesen Stoff verliebt hat – was ich sehr gut verstehen kann bei euren Stoffen!

00:58:25: Das sehen ja aus wie Sahnetörtchen, muss man ehrlich sagen.

00:58:31: Das sind ja Kunstwerke.

00:58:33: Ja,

00:58:34: man hat es ja gesehen in dem Sinne wo wir vor dem Lagerregal standen und jeder wollte noch mal ein anderes sehen.

00:58:39: Und nochmal eine Rolle rausnehmen und nochmal gucken.

00:58:43: Ach der ist ja auch schön und der wäre noch schön.

00:58:45: also logisch aber das trifft nicht jeden seinen Geschmack sozusagen.

00:58:51: Das ist eben sehr speziell sagt man möchte gerne solche Stoffe haben.

00:58:57: Wir haben auf unserer Internetseite auch ein paar Leute, die uns unterstützen.

00:59:01: also es gibt ein paar Punkte in Deutschland, die speziell unsere Verkäufer sind mit unseren Stoffen.

00:59:07: Die haben dann Musterbüchern vorliegen und da kann man auch hingehen.

00:59:13: das gibt's schon Aber die sind halt wenige, weil man muss damit auch umgehen können beim Polstern und alles.

00:59:19: Also das ist jetzt nicht dieser Nullachtfünfzehstoff, sondern man muss da wirklich straff ran, weil wir eben sehr dicht weben.

00:59:27: Und dann muss man schon ein bisschen Ahnung davon haben.

00:59:30: Da wehen wir uns in der Raumausstattau aus?

00:59:33: Ich wollte sagen, dass es eher Raumausstatter gibt, wo man das findet.

00:59:39: Okay... Ich weiß nicht, gibt es sowas wie Tag der offenen Tür oder so was bei euch?

00:59:48: Tag des traditionellen Handwerks gibts bei uns zum Beispiel als Tag.

00:59:56: Und da könnte man dann mal gucken wann ist das und dann könnte man auch bei euch vorbeikommen Und mal einen Blick in die Schränke werfen, ist das ja nicht nur ein Schrank.

01:00:06: Es sind ja mehrere Schränken und könnte sich was mitnehmen.

01:00:11: Wenn man sagt der Stoff, der gefällt mir aber ganz besonders gut.

01:00:14: ich will mir davon jetzt etwas weiß ich nicht.

01:00:17: ein Blazer oder sowas kann man auch machen oder?

01:00:21: Ja klar!

01:00:24: Man darf es nicht unterschätzen.

01:00:25: wir haben nicht nur alte Muster oder alles Barock oder so was sondern wir sehen uns jetzt an.

01:00:33: Am vierzehnten September zum Beispiel ist der Tag des offenen Denkmals.

01:00:37: Und da gibt es in Gera, im Thuringischen, Haus Schulenburg und Haus Scholenburg ist Fandefelde.

01:00:45: Also wir sind auch sehr affin zu Architekten die es früher gaben wie in den Werkstätten

01:00:50: usw.,

01:00:51: also Josef Hoffmann und Meckentäusch und so was.

01:00:55: Das sind wir ja auch sehr auf ihn.

01:00:57: Wir haben mehrere Stoffe sozusagen von Rimo Schmid Und die zeigen mir an dem Tag, wie man das auch verarbeitet.

01:01:05: Sind wir eben in Haus Schulenburg und dürfen uns dort vorstellen.

01:01:09: Dann kann man den Tag des Denkmals dort verbringen.

01:01:12: Die Stoffe auch gleich an der Wand sehen.

01:01:14: Hier ist ja ein Rot... ...und dann gibt es noch einen Blau oder einen Gelb!

01:01:21: Oh,

01:01:23: die sind ja schon sehr modern.

01:01:24: also da stelle ich mir jetzt irgendwie abgefahrene Bauchtaschen oder so was vor?

01:01:29: Eine Krabbe.

01:01:31: Eine Krapentasche von dir mit dem blauen Stoff.

01:01:34: So eine Krebstasche, ja!

01:01:36: Ja das wäre der Hammer.

01:01:40: Das sind eben wirklich spezielle Stoffe.

01:01:42: die hat Fandefelte früher gemacht und da muss man natürlich wissen oder das muss man lieben aber das ist so ein Stoff.

01:01:49: man sieht ja dass er so dreidimensional ist schon und es ist extra gebeult Verschiedene Sachen davon gemacht.

01:01:56: Der hat ja ganze Möbel-Serien, ganze Geschirrserien und der hat den ganzen Raum immer ausgestaltet mit sich.

01:02:02: Und da sucht auch die Stoffe.

01:02:04: Die Stoffen haben hier in diesem Haus Schulenburg halt alle nachgemacht.

01:02:08: Das heißt das ist eine richtig so wie eine organische Struktur ein bisschen wild willkürlich.

01:02:13: So sieht es aus also wie Sand der vom Wind verweht wurde zum Beispiel oder so?

01:02:20: Ja, so weiß cremisch siehts noch

01:02:24: schön

01:02:24: Wahnsinn.

01:02:25: Also schöne Sessel auch damit gesehen.

01:02:28: Das kann man sich manchmal nicht vorstellen, aber wenn der dann fertig drauf ist, das sieht so cool aus und so modern halt, dass man könnte nicht denken, dass es neunigstens hundert und noch was ist.

01:02:38: Man kann das auch in den Sports kriegen.

01:02:42: Sag mal hast du einen absoluten Lieblingsstoff?

01:02:48: Wie ein Spaziergang für die Augen ist, wo du immer denkst wie gut das wir den gemacht haben oder wie schön der uns gelungen ist.

01:02:59: Da würde ich mich weit rauslehnen wenn ich sage da würde mir irgend einer besonders gut gefallen weil ich mag alle Ich kann mich auch einen ganzen Tag verdunnt in den ganzen Stoffen Ich kann mir auch vorstellen, wie die noch anders vorbricht aussehen.

01:03:12: Also da bin ich wirklich der falsche Ansprechpartner für... ...ich würde einen nehmen!

01:03:18: Ich liebe immer

01:03:18: alle!".

01:03:20: Man hört das auch.

01:03:21: man hört dass du deinen Beruf sehr liebst.

01:03:23: also an dieser Stelle nochmal ihr Lieben wenn euch das jetzt gefällt wenn euch interessiert guckt mal wir verlinken die Kammernmanufaktur und die Seitenmanufektur in den Show Notes unter dem Podcast.

01:03:42: Und auch den Instagram-Auftritt, ihr habt ja auch Instagram und zeigt daher auch immer was ihr so tut, ne?

01:03:49: Facebook und Instagram genau also haben wir alles beides genau.

01:03:53: Facebook ist mehr so Kammern und Instagram mehr so Seitenmanufaktor.

01:03:57: das liegt aber daran dass mein Mann ihm gerne Kammern macht und ich lieber Seiten Manufaktoren.

01:04:02: Wir haben es ein bisschen aufgeteilt, dass jeder mal so seinen Blickwinkel zeigen kann Genau.

01:04:06: Okay,

01:04:06: das ist doch sehr praktisch!

01:04:08: Ja also fühlt euch da herzlich eingeladen mal vorbeizugucken, mal ein bisschen zu stöbern mit den Augen zumindest erstmal.

01:04:16: und wenn sich die Gelegenheit bietet ja vielleicht führt euch euer Weg ja mal zu einem guten Zeitpunkt wo dann auch Peggy vor Ort ist oder immer nach Niederwiesa.

01:04:29: dann könnt ihr da vielleicht auch mal das eine oder andere in echt sehen Genau.

01:04:35: Liebe Peggy, das war super spannend!

01:04:38: Ich danke dir ganz herzlich, dass du uns mitgenommen hast heute.

01:04:41: Das war wirklich ein schöner Trip in eure Arbeitswelt eigentlich.

01:04:47: Ja, schön, dass wir es mal sagen durften.

01:04:49: Also da gibt's bestimmt ja viel Erklärungsbedarf jetzt im Hintergrund aber auch das ist gar kein Problem.

01:04:55: Wenn jemand noch mal was wissen möchte, ruft einfach durch.

01:04:58: Super Das ist doch ein Wort.

01:05:00: Dann danke ich dir ganz herzlich, dass du dabei

01:05:02: warst

01:05:03: und euch, ihr Lieben, danke ich ganz herzlich fürs Zuhören!

01:05:06: Vielleicht seid ihr auch beim nächsten Mal wieder mit dabei?

01:05:08: Schreibt uns gerne in die Kommentare wie euch die Folge gefallen hat.

01:05:13: Folgt gerne auch Peggy... Jetzt bei Peggy gerade Krach.

01:05:17: Die ist nämlich im Beratungsraum.

01:05:20: Wir tun so es hätten wir nichts gehört.

01:05:22: Genau folgt gerne Kammern und der Seitenmanufaktur bei Instagram und Facebook Und dann könnt ihr euch immer auf dem Laufenden halten.

01:05:31: Wir sagen für heute vielen Dank fürs Zuhören, fürs Zuschauen und bis bald!

01:05:56: Tschüss!

01:05:57: Wir freuen uns, wenn du auch das nächste Mal wieder mit dabei bist.

01:06:00: Bis dahin sagen wir vielen Dank fürs Zuhören!

01:06:03: Tschüss und bis nächste Woche.

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